Burschenausflug Nürnberg 2012

Am 01. und 02. September 2012

Der diesjährige Burschenausflug führte uns in die fränkische Hauptstadt nach Nürnberg. Am Samstagmorgen starteten wir, und fuhren vom Münchner Hauptbahnhof mit dem Regionalexpress nach Nürnberg. Dass der Zug überfüllt war und wir nur Stehplätze hatten, machte uns dank der guten Verpflegung mit Franziskaner Weißbier und Brotzeit nichts aus. Nach der Ankunft fanden wir nach anfangs leichten Orientierungsproblemen unsere erste Wirtschaft, das Brauhaus Barfüßer. Dort stärkten wir uns für die Stadtführung, die gleich im Anschluss daran startete. Unsere Stadtführerin lotste uns durch die Nürnberger Altstadt über Lorenzkirche und Hauptmarkt zur Burg (den steilen Berg schafften einige nur mit größter Mühe und Not). Von dort aus hatten wir einen guten Ausblick und konnten schon mal schauen wo das Herbstvolksfest ist.

Anschließend konnten wir endlich im Hotel einchecken und unsere Zimmer beziehen. Nach einer kurzen Ruhepause machten wir dann das Volksfest unsicher. Das Rock-Zelt war eine Riesengaudi für uns, und die Coverband Bad Touch heizte uns kräftig ein. Auch die eine oder andere „Schwarze Maß“ (fränkisch für Goaß-Maß) wurde geleert.

Als sich gegen Zwölf das Volksfest gegen Ende neigte, machten wir uns weiter zur Coyote Bar. Dort feierten wir weiter bis in die Morgenstunden, bis dann alle wieder heil im Hotel ankamen, viele noch mit Zwischenstopp an der Hotelbar.

 

Am nächsten Tag wurde erst mal gefrühstückt, die einen mit Semmel & Croissant, die anderen mit Bier & Schnaps.

Danach machten wir uns auf den Weg zur Hausbrauerei Altstadthof (oder zur Wirtschaft), von wo aus eine Führung durch die unterirdischen Felsengänge von Nürnberg startete (zumindest für diejenigen von uns, die sich von der Wirtschaft losreißen konnten).

Die Felsengänge sind Keller (teilweise vierstöckig), welche in den Berg gebaut wurden. Anfangs wurden sie für die Herstellung und Kühlung von Bier genutzt, während des Kriegs waren sie Bunker, danach wurden darin Essiggurken und Sauerkraut produziert, mittlerweile wird der größte Teil nur noch für die Führungen genutzt.

Gegen 15:00 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, diesmal waren die meisten von uns jedoch schnell im übervollen Zug und konnten sich einen Sitzplatz sichern.

Der mitfahrende Snack- und Getränkeverkauf freute sich über den reißenden Absatz von Augustiner, welches dann auch schnell ausverkauft war.

 

Der Ausflug war wieder ein voller Erfolg, mit der Überraschung dass es in Franken auch ganz lustig sein kann ;-)

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